Echo

Du bist ich und ich bin du.

Verletz ich dich,

So schad‘ ich mir.

Vergeb‘ ich deiner Taten,

So kann ich eigne Fehler verzeihen.

Lieb‘ ich mich aus vollem Herzen

So hab ich so viel Liebe

In meiner Brust,

Sie sprengt das Fleisch

Und liebt, was sich ihr öffnet.

Der Mensch verkennt so oft,

Sich selbst in seinesgleichen.

Und leidet

Unter eigner Hände Tat,

Unter seines eignes Mundes Wort.

Egoismus ist ein Hass

Gerichtet gegen mich.

Die Nächstenliebe ist mithin

eine Liebe seiner selbst.

Eine Anerkennung der Gleichheit.

Ein Bekenntnis der Verbundenheit.

Ein Echo seiner eigenen Welt,

All dem, was tief in ihm

Verborgen liegt.

Und wartet, seine Seele zu verlassen,

Um in der Welt zu tun und schaffen,

Was in dem Geiste einmal entstand.

Das was innen ist kann bereichern

Die Welt dort draußen.

So wie die Welt dort draußen

Nur so viel in mir bewegen kann

Wie es die Seele zulässt.

Elena Vonite

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